Eberbach

Mit neben der Kernstadt eigentlich 10 Ortsteilen und knapp 14.500 Einwohnern ist Eberbach die zweitgrößte Stadt des Wahlkreises und liegt direkt am Knie des Neckars. Die Stadtgliederung weist dabei aufgrund der Lage ganz besondere Eigenschaften auf: So führt der kürzeste Weg nach Brombach durch Hessen und der Teilort Badisch Schöllenbach liegt schon fast in Bayern – allerdings nur fast, denn mitten durch den Ort verläuft noch die badisch-hessische Grenze. Genauso wie durch Igelsbach, dessen nordöstliche Hälfte zu Eberbach gehört, der Rest jedoch zum hessischen Hirschhorn. Da kann es schon mal vorkommen, dass man beim Plakate hängen im Wahlkampf von einem Ortsteil zum anderen über eine halbe Stunde unterwegs ist.

Auch historisch hat die Stadt einiges zu bieten. Neben der Burgruine, den gut erhaltenen Stadttürmen und zu großen Teilen noch sichtbaren Stadtmauer weist die Altstadt zahlreiche sehenswerte Fachwerkhäuser auf. Am imposantesten sind dabei das Bettendorfsche und das Weckersche Haus aus dem 16. Jahrhundert. Aber auch das Gebäude Kellereistraße 14/ Ecke Rosengasse, in dessen Erdgeschoss sich heute der „Rote Eber“ der SPD Eberbach befindet, wurde liebevoll saniert. Daneben ist das alte Rathaus von 1823 und das heute darin eingerichtete Heimatmuseum sicher auch einen Besuch wert. Außerdem veröffentlicht die Stadt alljährlich das „Eberbacher Geschichtsblatt“ mit allerhand historischem über die Gemeinde und deren Umgebung, aber auch zahlreichen Daten und Fakten.

Kommt doch einfach mal vorbei, es gibt noch weitaus mehr zu entdecken, auch in den umliegenden 3500 ha stadteigenen Wäldern. Egal ob im Sommer zu einer Fahrt mit der Eberbacher Personenschifffahrt und anschließendem Spaziergang, zur Faschingszeit (mit 5 eingetragene Faschingsvereinen, zahlreichen Prunksitzungen und großem Umzug kann die Stadt als Fastnachts-Hochburg gesehen werden) oder in der herrlich beleuchteten Adventszeit. Vielleicht sieht man sich ja!

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