Meckesheim

Meckesheim ist heute eine moderne Gemeinde mit etwas über 5.000 Einwohnern, zu der seit der kommunalen Gebietsreform auch das Fußballdorf Mönchzell gehört (als Spieler war der Mönchzeller Platz immer ein besonderes Erlebnis). Aber nicht nur Fußball hat in den beiden Ortsteilen einen hohen Stellenwert, überhaupt gibt es in der Gemeinde mit an die 80 gelisteten Vereinen eine besonders aktives Vereinsleben. Auch die Infrastruktur ist mit dem Bahnhof als wichtigem Knotenpunkt für die Größe der Gemeinde sehr gut, wodurch sich Meckesheim schon vor dem Zweiten Weltkrieg von einer bäuerlichen zu einer gewerblichen Siedlung wandeln konnte.

Dass Meckesheim auf der Höhe der Zeit liegt zeigt sich heute durch mehrere E-Ladesäulen für Autos und E-Bikes, freies WLAN aber auch einen RadSERVICE-Punkt in der Bahnhofstraße. Außerdem kann sich die Gemeinde glückliche Besitzerin einer der tollen alla hopp!-Anlagen und einer Volkssternwarte nennen.

Natürlich existieren auch für beide Ortsteile, wie es in der Region üblich ist, eigene Necknamen. So werden die „Kiewelschisser“ aus Mönchzell auch „Erbsinder“ genannt, da nach einer Überlieferung eine ältere Dame verspätet zum Gottesdienst kam. Als sie die Tür öffnete predigte der Pfarrer gerade über die Erbsünde und stellte die Frage an die Gemeinde „Und wo kommt sie her?“ – Die verspätete Dame antwortete „Vun Mönchzell, Herr Pfarrer!“. Und die „Riewesäckel“ aus Meckesheim wurden über die Zeit nicht nur durch die Produktion von Rüben-Setzlingen („Riewe“) bekannt, sondern zum Beispiel auch aufgrund der Durchführung des ersten modernen Kaiserschnitts durch Prof. Adolf Kehrer im Jahre 1881. Die damals bahnbrechende neue Operationsmethode wird noch bis heute angewandt.

www.meckesheim.de