Neckarbischofsheim

Zurück in der Brunnenregion liegt die kleine Stadt Neckarbischofsheim mit neben der Kernstadt zwei Ortsteilen und circa 4.000 Einwohnern noch im Kraichgau, aber auch am südlichen Rande des Odenwaldes. So bestand der Ortsteil Helmhof bis 1952 noch aus einem badischen Teil und einer hessischen Exklave.

Insgesamt hat Neckarbischofsheim eine ganze Reihe beeindruckender historischer Bauwerke zu bieten, die in einem Rundgang erkundet werden können. Darunter drei Schlösser (Altes Schloss – Mitte 13. Jahrhundert; Neues Schloss – 1829; Alexanderschloss – 16. Jahrhundert, heute Rathaus), das ehemalige Bezirksamt des Amtsbezirks Neckarbischofsheim im Weinbrenner-Stil und der fünfeckige Hohe Turm aus dem 15. Jahrhundert, der mit seinen 24 m heute als Wahrzeichen der Stadt dient.

Neben drei Kindergärten und einem modernen Schulzentrum mit Grundschule und Gymnasium gibt es außerdem die Fachschule für Sozialwesen. Darüberhinaus kann man sich auch in der eigenen Bücherei mit neuem Lesestoff versorgen oder je nach Jahreszeit seine Bahnen im Hallen- oder Freibad ziehen.

Übrigens führt Neckarbischofsheim zwar den Neckar im Namen, allerdings fließt dieser rund 15 km entfernt. Er wurde 1806 beim Übergang an das Großherzogtum Baden angefügt, um den Ort klar von den beiden anderen Städten mit Namen „Bischofsheim“ abzugrenzen (Tauberbischofsheim und Rheinbischofsheim.

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