Wilhelmsfeld

Der seit 1966 staatlich anerkannte Luftkurort Wilhelmsfeld entstand „erst“ zu Beginn des 17. Jahrhunderts und hat heute knapp über 3.000 Einwohner. Seinen Namen trägt die Gemeinde als Dank oder zu Ehren des Kurfürsten Johann Wilhelm, der im Dezember 1710 der Genehmigung der Siedlung zustimmte.

Wie auch der Nachbarort Heiligkreuzsteinach bietet die Umgebung von Wilhelmsfeld kilometerlange Wander- und Radwege, die immer wieder neue Ausblicke über die Bachläufe und Mittelgebirgslandschaften des Odenwalds ermöglichen. Ein ganz besonderer Ausblick bietet sich von der 36 m hohen Aussichtsplattform des Teltschik-Turms, der auf dem circa 530 m hohen Schriesheimer Kopf direkt über Wilhelmsfeld errichtet wurde. Die ästhetische Lärchenholzkonstruktion war eine Spende der Familie Teltschik, wurde 2001 feierlich übergeben und bietet seitdem einen beeindruckenden und umfassenden Ausblick von Königstuhl und Lärchengarten, über die Berggipfel des Odenwaldes bis zum Katzenbuckel, im Norden zum Eichelberg, zur Tromm, zum Krähberg und Melibokus, bis über den Ölberg und die Hohe Waid in die Rheinebene – und bei klarer Sicht sogar bis zum Pfälzer Wald.

www.wilhelmsfeld.de