Klimaschutz ist Rot

Dass der Klimawandel mit großen Schritten voran schreitet ist kein Geheimnis mehr, die Auswirkungen sind bereits jetzt überall zu spüren. Es ist auch immer wieder zu lesen wie ernst man das Thema und dessen Folgen doch nehmen muss. Wenn es dann allerdings an die dazugehörigen Entscheidungen geht fehlt der nötige Mut und es werden wieder halbherzige Beschlüsse gefasst, die teilweise mehr wie ein Alibi erscheinen. So kann es nicht weitergehen, es muss dringend viel energischer an diese Thematik herangegangen werden. Allerdings nicht mit blindem Aktionismus, sondern wohlbedacht und mit Sorgfalt. Denn der Klimaschutz ist eine Querschnittsaufgabe und betrifft alle Lebensbereiche. Es dürfen deshalb nicht einzelne Teilbereiche herausgepickt werden, sondern das Problem muss ganzheitlich inklusive ökologischer, sozialer UND ökonomischer Aspekte angegangen werden. Dazu bedarf es dringend eines Umdenkens bei all unseren zukünftigen Entscheidungen. Wie zuvor schon genannt beginnt dies im Kleinen bei jedem einzelnen, geht weiter über Kommunalverwaltungen, wo beispielsweise bei Vergabeentscheidungen nicht mehr rein wirtschaftliche Kriterien zugrunde gelegt werden dürfen und endet bei den Beschlüssen des Landes- und des Bundesparlaments sowie der strategischen Ausrichtung unserer Großkonzerne. Gleichzeitig müssen wir massiv in Maßnahmen zum Artenschutz sowie zur regenerativen Energieerzeugung investieren. Mindestens genauso wichtig aber weitaus weniger im Fokus sind verpflichtende Vorgaben zur weiteren Senkung des Energieverbrauchs. Denn nur mit einer Herangehensweise von beiden Seiten und einer ganzheitlichen Betrachtung wird es möglich sein die nötigen Ziele zu erreichen.

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