Der Start ins Leben

Der Start ins Leben
Ich kam am 18. Mai 1986 im Kreiskrankenhaus Eberbach zur Welt. Als jüngstes von drei Geschwistern war ich das Nesthäkchen, durch mein Temperament und meine Aktivität habe ich aber wohl auch die Familie von Anfang an nochmal richtig aufgemischt.

Meine Kindheit & Jugend

Meine Kindheit & Jugend

Aufgewachsen bin ich im Eberbacher Ortsteil Rockenau in direkter Nähe zu Feld, Wald und Wiesen. Nach Schule und Hausaufgaben ging es deshalb auch immer, wenn es das Wetter erlaubte mit Freunden raus in die Natur und in den Ferien erst wieder mit dem Glockenschlag zum Essen nach Hause.

Durchatmen

Durchatmen

Den Sommer verbrachten wir meist an der deutschen Nordseeküste oder auch mal in der französischen Bretagne. Aber auch in die Berge zog es uns immer wieder. Zwei Dinge, die ich mir bis heute erhalten habe, nirgends lässt es sich besser durchatmen und nachdenken. Für die kurze Pause zwischendurch auf den herrlichen Wanderwegen unserer Heimat, im Schwarzwald oder auch in den Alpen – zur längeren Entschleunigung auf der Autofreien Nordseeinsel Wangerooge.

Fußball

Fußball

Daneben stand ich bereits mit circa 5 Jahren in Trikot und Kickschuhen auf dem Sportplatz. Als aktiver Fußballer beim VfB Eberbach und kurzzeitig bei der SG Rockenau habe ich in den folgenden fast 30 Jahren so ziemlich auf jedem Platz im Wahlkreis gespielt. Auch nach dem Ende meiner aktiven „Karriere“, bin ich dem Fußball treu geblieben und deshalb auch weiterhin als Spielausschuss-Mitglied des neu gegründeten Eberbacher SC tätig.

Brauchtum

Brauchtum

Ungefähr zur gleichen Zeit stand ich mit meinem Vater zum ersten Mal als Büttel bei der Karnevalgesellschaft Kuckuck auf der Bühne. Seitdem wird alljährlich am 11.11. die Uniform aus dem Schrank geholt und für die kommende 5. Jahreszeit vorbereitet. Auch in unserem Wahlkreis gibt es zahlreiche Vereine und Organisationen, die das Brauchtum Fastnacht in verschiedenen Formen pflegen und bewahren. Ein Brauchtum, das den Menschen seit jeher die Möglichkeit gibt, dem oft ernsten Alltag zu entfliehen und zumindest für eine kurze Zeit die Sorgen zu vergessen.

Musik

Musik

Auch die Musik hat in meinem Leben schon bald eine Rolle gespielt. Nach der musikalischen Früherziehung war relativ schnell klar, dass ich auch ein Instrument spielen will. Entsprechend meiner Vorlieben hatte ich also kurz danach meine erste eigene Gitarre in der Hand und konnte als Jugendlicher folgerichtig auch Band-Erfahrungen sammeln. Richtige Konzerte habe ich allerdings lieber den Profis überlassen und als Zuschauer verfolgt – bis heute ist handgemachte Live-Musik eine große Leidenschaft von mir. Und auch meine eigenen Gitarren nehme ich immer noch gerne in die Hand, wenn es die Zeit zulässt, momentan gibt es allerdings fast ausschließlich die Hits meiner Tochter im Programm.

Schule & Studium

Schule & Studium

Im Jahr 1992 wurde ich in die Dr. Weiss Grundschule in Eberbach eingeschult und habe im Anschluss bis zum Abitur 2005, damals natürlich noch 9jährig, im Eberbacher Hohenstaufen-Gymnasium die Schulbank gedrückt. Meine Vorlieben lagen in der Zeit ganz eindeutig im naturwissenschaftlichen Bereich, weshalb auch mein Studienwunsch schnell klar war: es geht in Richtung Biologie und somit an die Universität Heidelberg. Meinen Bachelor in allgemeiner Biologie habe ich dann 2008 mit einer Abschlussarbeit im Gebiet der Malariaforschung erfolgreich beendet. Den Master of Science in Molekularbiologie mit Spezialisierung auf Neurowissenschaften konnte ich direkt anschließen, ebenfalls an der altehrwürdigen Ruperto Carola in Heidelberg. Hier lag meine Abschlussarbeit 2010 dann in der Grundlagenforschung zum Thema Schlaganfall.

Meine Familie

Meine Familie

Familie und Kinder waren mir schon immer sehr wichtig und Familienfeiern mit unserer Großfamilie waren für mich immer ein ganz besonderes Ereignis. Spätestens als ich dann bereits mit knapp 16 Jahren zum ersten Mal Onkel wurde war klar, dass ich auf jeden Fall auch eigene Kinder möchte. Allerdings sollte das zunächst wohl noch nicht sein – unsere erste Tochter musste uns 2018 leider verlassen, bevor wir sie so richtig kennenlernen konnten. Im Oktober des gleichen Jahres haben meine Frau Nadine und ich uns endlich das Ja-Wort gegeben und im Mai 2019, genau einen Tag vor der erfolgreichen Kommunalwahl, kam unsere zweite Tochter zur Welt. Seitdem halten mich meine beiden Damen auf Trab und bereichern mein Leben jeden Tag aufs Neue.

Forschung & Beruf

Nach meinem Studium war ich zunächst weiter an der Universität Heidelberg beschäftigt und konnte einige Erfahrung in der neurowissenschaftlichen Grundlagenforschung zu den wichtigen Themen Demenz und Alzheimer sammeln, aber auch erste Einblicke in die universitäre Lehre. Anfang 2017 hat es mich dann zu einem großen örtlichen Lohnhersteller der pharmazeutischen Industrie verschlagen, wo ich bis heute als Qualitäts-Experte für die Einhaltung der strengen Regularien und damit die Qualität der produzierten Arznei- und Lebensmittel mitverantwortlich bin. Eine unglaublich spannende Tätigkeit, die auch einiges an Fingerspitzengefühl und tagtäglich nahezu weltweite Kommunikation erfordert.
Neben diesem Tagesgeschäft ist mir als Sozialdemokrat aber natürlich auch eine gute Vertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegenüber der Geschäfts- und Konzernführung wichtig. Deshalb bin ich bereits seit mehreren Jahren Teil eines Unterausschusses des Betriebsrats und Mitglied der IG BCE.

Ehrenamt

Ehrenamt

Da ich bereits früh in verschiedene Vereinsleben integriert war, war auch die Übernahme ehrenamtlicher Tätigkeiten für mich von Anfang an selbstverständlich. Schon im Jugendalter habe ich beispielsweise das Amt des Jugend-Schriftführers übernommen, verschiedene Veranstaltungen mitorganisiert und begleitet oder auch eine eigene Jugend-Vereinszeitung ins Leben gerufen. Später habe ich mich im sportlichen Bereich sowohl als Jugend- und Seniorentrainer als auch im Spielausschuss engagiert und war über die Jahre sicher auf fast jedem Sportplatz des Wahlkreises mal zu Gast. Vergangenes Jahr habe ich mich dann aus familiären Gründen etwas in die zweite Reihe zurückgezogen habe. Ganz sein lassen kann man so etwas aber nie, dazu macht es einfach zu viel Spaß.

Politik

Politik

So richtig politisch aktiv bin ich 2014 geworden, als ich das erste Mal für den Gemeinderat kandidierte. Mit dem direkten Einzug hat es da zwar noch nicht geklappt, allerdings bin ich nach der Wahl als beratendes Mitglied im Werksausschuss eingestiegen und kam 2015 als erster Nachrücker in den Gemeinderat. Neben dieser kommunalpolitischen Aktivität bin ich mittlerweile sowohl Vorsitzender der SPD Eberbach als auch stellvertretender Vorsitzender der SPD Rhein-Neckar – und nun auch Ihr Landtagskandidat! Drei Ämter, die mir unheimlich viel Spaß machen, weil man tatsächlich etwas bewegen kann und mit den Menschen in direkten Kontakt kommt. Und Dialog ist die Grundlage eines guten Miteinanders.

Eine ganz besondere Erfahrung meiner bisherigen politischen Tätigkeit war sicher die Teilnahme an der 47. Bundesweiten Kommunalakademie der Parteischule im Willy-Brandt-Haus und der Bundes SGK 2016. Hier durfte ich an insgesamt vier Wochenenden mit 50 jungen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus ganz Deutschland unheimlich viel lernen und eine unglaubliche Motivation spüren. Die damals geknüpften Kontakte halten bis heute.

Ein gutes Leben funktioniert nur miteinander

Ein gutes Leben funktioniert nur miteinander

Wie oben bereits erwähnt ist das direkte Gespräch das A und O für ein gutes Miteinander. Nur über Dialoge lässt sich etwas über unsere Mitmenschen erfahren, nur wenn man miteinander redet lassen sich Missverständnisse aufklären und damit mögliche Differenzen direkt aus der Welt schaffen. Deswegen sehe ich persönliche Gespräche auch als eine Grundlage meiner politischen Tätigkeit. Leider sind solche direkten Kontakte zurzeit nur sehr eingeschränkt möglich, aber Sie können mich trotzdem jederzeit per E-Mail, Handynachricht oder über die sozialen Netzwerke erreichen – damit wir auch weiterhin im Gespräch bleiben und gut zusammenleben können.